Schwitzhütten

Schwitzhütten

Die Schwitzhütte ist ein sehr altes Ritual, dass sich in verschiedenen Kulturen rund um den Erdball finden lässt. In unseren Breiten nahezu in Vergessenheit geraten, haben Schwitzhütten in den letzten Jahren wieder an Bekanntheit und Beliebtheit zugenommen. Dabei lernen wir hier in Europa vor allem aus Nord- und Mittelamerika wo die Kultur um das Ritual lebendig geblieben ist.

Eine Schwitzhütte ist ein Prozess der Reinigung und ein Ort des Gebets. Wir gehen mit unseren Intentionen in den „Schoß von Mutter Erde“, wo wir unseren Schweiß und unseren Mut geben und durch das Ritual eine wahre Transformation erleben können. Eine Schwitzhütte besteht in der Regel aus vier Runden, in der jeweils neue heiße Steine in die dunkle Hütte gebracht werden. Jede Runde ist einem bestimmten Thema gewidmet. Es wird gebetet, gesungen, gesprochen oder Zeit in Stille verbracht. Gereinigt, geläutert und erneuert kommen wir wieder heraus.

Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Schwitzhütten aus verschiedenen Traditionen miterleben dürfen. Unter anderem war ich jahrelang im Rahmen vom Moondance Austria unterstützend tätig, wo ich in eine mexikanische Tradition eingeführt wurde. Ich habe jedoch auch viele Schwitzhütten unter der Leitung von Felix Kubesch mitgemacht, der mir 2021 „das Feuer übergeben“ hat und ich seither selbst begonnen habe Schwitzhütten zu leiten.

In meinen Schwitzhütten verbinde ich die verschiedenen Traditionen, die ich kennen lernen durfte und gehe meinen eigenen Weg. Ich bevorzuge kleine familiäre Runden, in denen die Vor- und Nachbereitung auch nicht zu kurz kommt. Ich bette sie teilweise in meine Seminare ein, veranstalte aber auch außerhalb, meist im Lauf des Jahreskreises, manchmal auch recht spontan Schwitzhütten. Wenn du interessiert bist, an Schwitzhütten teil zu nehmen nimm bitte mit mir Kontakt auf.